Pooltechnik: Die richtige Technik für Schwimmbad & Co.

Die Pooltechnik muss sorgfältig geplant werden. Nur wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, verrichtet die Schwimmbadtechnik zuverlässig ihren Dienst und sorgt still und leise für sauberes Poolwasser. Aber: Was braucht man an Pooltechnik? Und wohin mit der Technik? Lesen Sie hier Tipps und Infos!

Inhaltsverzeichnis

Pooltechnik - wohin damit

Unterirdisch verstauen? Oder Oberirdisch? Im Keller oder Gartenhaus?

Die Filteranlage ist das zentrale Element der Pooltechnik. Unweigerlich denkt man an ein Gewirr aus Zu- und Ablaufrohren, Stromkabeln, Sicherungen, Absperrhähnen, Steuergeräte... All das muss irgendwo leicht zugänglich verstaut werden und braucht Platz. Denn für ein optimales Badevergnügen muss die Wasserqualität hygienisch einwandfrei sein. Schließlich geht es beim Pool um sauberes Wasser und ungetrübten Badespaß! Dafür müssen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein. Nur die richtige Pooltechnik ermöglicht effiziente Wasserpflege, mechanische Filtrierung und chemische Reinigung.

Pooltechnik überirdisch mit Sandfilter Steuerelementen und Rohren Pooltechnik überirdisch und freistehend: Sandfilteranlage und Verrohrung

Der Platzbedarf für die Technik ist unterschiedlich. Pools, die überiridsch auf dem Rasen oder der Terrasse stehen, können am Ende der Badesaison abgelassen und einfach demontiert werden. Aufblasbare Familienpools haben weniger Wasservolumen und brauchen daher auch kleinere Filter. Oft kommen Kartuschenfilter zum Einsatz, die Filterpumpen sind kleiner dimensioniert. Die kompakte Technik steht einfach neben dem Pool, eventuell geschützt mit einer Abdeckung. Der Strom kommt von der Terrassen- oder Garagensteckdose per Kabeltrommel an den Pool, als Zulauf wird der Gartenschlauch genutzt.

Bei fest montierten, im Boden eingelassenen Aussenpools gibt es viele Möglichkeiten, die Technik unterzubringen. Hier einige Antworten auf die Frage: Wohin mit der Pooltechnik?

Pooltechnik und Anschlüsse sollten leicht zugänglich sein. Die Technik muss trocken untergebracht werden und möglichst bequem zu bedienen sein. Während der Badesaison wird oft gefiltert, rückgespült, Poolwasser nachgefüllt, die Pumpe kontrolliert und Poolpflegeprodukte ins Wasser gegeben. Da spricht einiges dafür, die Technik einfach oberirdisch zu verstauen. Eine Technikbox ist einfach zugänglich und ist auch noch günstiger als beispielsweise ein Technikschacht. Offen sichtbare Rohre und Zuleitungen verschwinden in der Box, die aus robustem Material wie GFK oder gedämmten Elementen und einem Aluminiumrahmen besteht. Eine Tür und ein hochklappbarer Deckel ermöglichen die sichere (und trockene) Unterbringung der Pooltechnik, ohne gleich den Garten optisch zu verschandeln. Weiterer Vorteil: Auch wenn die Poolpumpe geräuscharm ist, so ganz lautlos arbeitet sie dann doch nicht. Ist die Pumpe in der Technikbox verstaut, dann dämpft das auch den Lärm.

Bild mit grüner Technikbox in den Boden eingelassen mit Sandfilter Pumpe und Rohren Beispiel für eine eingelassene Technikbox aus GFK mit Sandfilteranlage Pumpe und Steuergerät

Nach der Badesaison muss die Pooltechnik für den Winter vorbereitet werden. Denn Wasser in den Zu- oder Abläufen kann bei Frost die Rohre zum Platzen bringen und die Filteranlage unbrauchbar machen. Egal ob Technikschacht oder Technikbox: Die Poolpumpe sollte komplett leer und trocken sein, sonst setzt Kalk oder Rost der Mechanik zu. Daher empfiehlt es sich, die Pumpe abzubauen und an einem trockenen und frostfreien Ort zu überwintern.

Wieviel Platz für die Pooltechnik bleibt, muss individuell entschieden werden. Der Standort hängt auch von den Anschlüssen ab. Die Poolpumpe braucht immer einen Anschluss für Strom. Die Wasserhydraulik benötigt einen Zulauf und Ablauf. Diese Anschlüsse müssen entweder schon vorhanden sein oder unkompliziert installiert werden können. Wer es sich zutraut, kann die Pool Technikbox auch selber bauen.

Pooltechnik: Einfach erklärt

Was gehört alles zur Schwimmbadtechnik?

Vorab eine Definition:

Im Prinzip gehört alles am Pool zur Pooltechnik.
Außer dem Becken und dem Wasser selbst.

Das alles gehört zur Pooltechnik:

Einlaufdüsen sorgen für eine effiziente Wasserhydraulik und weniger Schmutzablagerungen. Skimmer, Bodenablauf und Überlaufrinne kümmern sich um den Ablauf Richtung Pool Filter und Pumpe.

Die Poolheizung gehört dabei ebenso zur Pooltechnik wie Wasserattraktionen (Gegenstromananlage, Schwalldusche, Einstiegsleiter, Sprungbrett...) und Beleuchtung. Das Becken (in welcher Form auch immer) ist einfach "da", ebenso wie das Wasser, das erwärmt, behandelt, gefiltert und gepumpt wird.

Hinweis: Lesen Sie hier mehr zur Poolpflege vor dem Winter.

Tipps rund um die Pooltechnik

Aufstellpools im Komplettset: "Aufstellpools gibt es auch als Folienpools mit Stahlrohr-Knstruktion, die dem Pool Stabilität verleiht. Der Pool liegt dabei mit breiten Metall-Trägerbügeln auf dem Boden auf. Diese Trägerbügel können aber im weichen Erdreich einsinken aufgrund des Wassergewichts. Das Gestänge kann daher mit einfachen Steinplatten unterlegt werden - das verhindert ein Einsinken ins Erdreich."

Filteranlage mit Sandfilter: "Sandfilteranlagen entfernen Schmutzpartikel aus dem Poolwasser. Die Pumpe drückt dabei das Wasser aus dem Pool durch den Filter. Kleinere Verunreinigungen bleiben im Sand hängen. Durch regelmäßiges Rückspülen reinigt man den Sand von den verbliebenen Schmutzresten. Ob eine Rückspülung nötig ist, kann am Manometer des Filterkessels abgelesen werden: Wenn der Druck steigt, dann ist mehr Dreck im Sand. Die Rückspülung so lange durchführen, bis das Wasser im Schauglas der Filteranlage wieder klar ist."